Sassenberg - Ruhengeri

1. Partnerschaftsprojekt Sassenberg-Nyakinama

Partnerschaft – wie kam es dazu?

Im Frühjahr 2016 reiste Diakon Werner Fusenig mit einer Gruppe von Vertreter-
innen und Vertretern des Fairen Handels nach Ruanda. Dort besuchten sie Hilfs-
projekte, Schulen und Krankenstationen aber auch Tee- und Kaffeekooperativen,
die ihre Produkte auch im Fairen Handel absetzen. In der Diözese Ruhengeri
konnte sich die Gruppe in Nyakinama im dortigen Gesundheitszentrum ein Bild
von der dortigen Arbeit machen. Das Zentrum versorgt fast 32.000 Menschen
in 51 Dörfern— enorm viel Arbeit für das Personal.


Welche Ziele sollen entwickelt und weiter ausgebaut werden?
· Förderung des Gesundheitszentrums Nyakinama
· Unterstützung in der Frage der Gesundheitsversorgung bis hin zu einem Personalaustausch
· Austausch mit der Diözese/Gemeinde bezüglich des Lebens aus dem Glauben im täglichen Leben
· Unterstützung und Verbindung mit den Projekten des Fairen Handels
 

Was ist die NYAKINAMA-Pfarrgemeinde?
Die Gemeinde Christkönig Nyakinama wurde 1970 gegründet und hat heute etwa
17.000 Gemeindemitglieder. Father Dominique Iyamuremye, stammt selber aus
dem Kongo und ist der verantwortliche Priester. Die Gemeinde gehört zu den 13
Pfarreien der Ruhengeri Diözese und liegt im Norden Ruandas. Vier kleine Kirchen
bilden den Gemeindeverbund. Die Menschen dort leben von Landwirtschaft und
Viehzucht und wie überall in Ruanda sind die meisten Einwohner junge Menschen
und Frauen. Der Völkermord hat eine Generation nahezu ausgelöscht, viele Män-
ner zwischen 40 und 70 Jahren sind tot oder im Gefängnis. Somit ist die Gemeinde
geprägt von Witwen, Müttern, Kinder mit unbekannten Eltern, Waisen und Lang-
zeitarbeitslosen, jugendlichen Analphabeten, die arm sind.

„Wir versuchen, den Menschen hier eine Heimat zu geben, bieten Kurse und Wei-
terbildung an. Die älteren und kranken Menschen besuchen wir, die Kinder müs-
sen zur Schule gehen. Regelmäßige Gottesdienstbesuche und gemeinsame Treffen
geben Struktur in das Leben“, erklärt Father Dominique Iyamuremye. Sportturnie-
re, Jugendforen und Wochenenden für Kinder und Jugendliche fördern das Ge-
meinwohl. Das Gesundheitszentrum bietet die medizinische Versorgung für die
Menschen, die in der Umgebung leben.

Durch den Bischof der Diözese Ruhengeri, Vicent Harolima, und Father Theoneste Munyan-
kindi, Direktor der Caritas der Diözese Ruhengeri, kam die Anfrage, ob es möglich sei, eine
Zusammenarbeit zu entwickeln, die unter anderem den Austausch von Mitarbeitern fördern
und beim Neubau sowie im Betrieb des Gesundheitszentrums helfen würde. Werner Fu-
senig, Leiter der Altenheime in Sassenberg, war von der Idee sofort begeistert. Nach einiger
Diskussion haben das Leitungsteam des Altenzentrums und der Pfarreirat der Gemeinde
beschlossen, eine Partnerschaft der Gemeinden und Gesundheitsorganisationen beider Län-
der aufzubauen.

Dies war der Beginn der Partnerschaft zwischen den vier Organisationen:
· der Gemeinde Christkönig Nyakinama
· der Caritas der Diözese Ruhengeri, Ruanda
· der Pfarrgemeinde St. Marien und Johannes Sassenberg
· dem Altenzentrum St. Josef Sassenberg

 

Das Gesundheitszentrum
Ruanda ist in Gesundheitsdistrikte und -zonen eingeteilt. Das Gesundheitszentrum in
der Gesundheitszone Nkotsi wird von der Diözese Ruhengeri betrieben. Derzeit sind
die Ordensschwestern „Sœurs des Anges“ („Schwestern der Engel“) für den Be-
trieb des Gesundheitszentrums verantwortlich. Das Nyakinama Gesundheitszent-
rum ist die erste Anlaufstelle für Kranke.
Viele jedoch kommen erst, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist, da
der Glaube an traditionelle Heiler unter der Bevölkerung Ruandas noch weit ver-
breitet ist. Somit werden traditionelle Heiler oft zuerst aufgesucht, bevor ein Besuch
des Gesundheitszentrums in Erwägung gezogen wird. Die Caritas Ruhengero leistet in den 51 Dörfern der Gesundheitszone
Nkotsi Aufklärungsarbeit, um die Menschen dazu ermutigen, das Gesundheitszentrum
bereits in einem früheren Stadium ihrer Krankheit aufzusuchen. So könnte vielen er-
krankten Erwachsenen und Kindern weitaus effizienter geholfen werden. In jedem der
Dörfer hat die Caritas Ruhengeri sogenannte Gesundheitshelfer angestellt. Diese er-
halten einmal pro Monat Unterricht im Gesundheitszentrum, um sich dann in den
Dörfern um die Gesundheitsaufklärung sowie um die Betreuung von schwangeren
Frauen und neugeborenen Kindern zu kümmern.
Im Durchschnitt empfängt das Nyakinama Gesundheitszentrum 98 Patienten pro Tag, vor allem
Kinder und Frauen. Die am meisten auftretenden Krankheiten sind Malaria, Epilepsie und Lungen-
entzündungen. Hinzu kommt die Unterernährung von Kindern, die im in der Nähe liegenden Ernäh-
rungszentrum behandeln werden. Derzeit verzeichnet das Ernährungszentrum etwa fünf Fälle
an schwerer, akuter Unterernährung unter Kindern pro Monat und 20 bis 40 Fälle an moderater
Unterernährung. Neben der Bereitstellung nährreicher Ernährungsergänzungsmittel erhalten die
Eltern Anleitungen dazu, wie sie ihre Kinder besser ernähren können. Diese Kurse umfassen den
Anbau von Gemüse und Obst im eigenen Garten, die richtige Zubereitung örtlich vorhandener Le-
bensmittel, etc. .


Für schwerere Krankheiten, werden die Patienten in das 10 km entfernte Krankenhaus in der Stadt
Musanze (Ruhengeri) verlegt. Doch auch die Standards im Krankenhaus von Musanze sind keines-
wegs europäischen Standards zu vergleichen.

Da das Gesundheitszentrum auf einem 1970 auf einem Hügel errichtet worden ist, der aufgrund von kleineren
Erdrutschen und Erdbeben abzurutschen droht, plant die Diözese Ruhengeri derzeit, das Gesundheitszentrum
auf ein bereits erworbenes Grundstück zu verlegen. Das Absacken der Erde unter dem derzeitigen Gesundheits-
zentrum hat bereits schwere Risse im Gebäude verursacht und eine Behandlung von Kranken ist somit dort
langfristig nicht mehr möglich. Hinzu kommt, dass der Boden unter dem Gesundheitszentrum von Termiten ge-
plagt wird und diese einige Gebäudeteile (vor allem Holz) zerfressen.


Während sich die Behandlung der Kranken weitgehend durch das lokale Krankenversicherungssystem trägt, fehlen dem Staat und der Diözese Ruhengeri für Projek-
te, wie den Neubau des Gesundheitszentrums, jedoch das Geld. Um die etwa 30.000 Menschen in der Gesundheitszone Nkotsi weiterhin mit den nötigen Be-
handlungen zu versorgen, benötigt die Diözese Ruhengeri externe finanzielle Unterstützung.

 

Fakten zu Ruanda

 

Ruanda ist eines der kleinsten und das am dichtesten besiedelte Land im Herzen
Afrikas, das 1962 seine Unabhängigkeit von Belgien erhielt. Die ruandische Ge-
schichte ist von Konflikten gekennzeichnet. Seit 1959 kam es immer wieder zu Ge-
walttaten gegen die Volksgruppe der Tutsi. Es gab Tote und Flüchtlinge ohne Rück-
kehrrecht. Der Angriff der aus Exilruandern bestehenden Rwandese Patriotic Front
(RPF) im Oktober 1990 ist vor diesem Hintergrund zu sehen.


Ihm folgten Bürgerkrieg und Massaker, die im Genozid gegen die Tutsi im Jahr 1994
gipfelten. Innerhalb von 100 Tagen wurden rund eine Million Menschen, Tutsis, Twa und
moderate Hutus, brutal ermordet. Der Genozid wurde mit der Machtübernahme
durch die RPF beendet. Es folgten schwierige Jahre der Rückführung von fast vier Millio-
nen Menschen, die intern vertrieben oder ins Ausland geflüchtet waren.


Dazu kamen interne Sicherheitsprobleme, regionale Konflikte und Kampfhandlun-
gen, bevor Regierung und Militär die innere Ordnung und Sicherheit herstellen
konnten.

Die nach dem Völkermord gebildete Übergangsregierung führte zahlreiche Refor-
men durch, die das Land stabilisierten. Seit 2003 finden Wahlen statt. Über die
Hälfte der ruandischen Parlamentarier sind Frauen. Das rohstoffarme Ruanda wird
voraussichtlich die meisten Millenniumsentwicklungsziele erreichen. Bemerkens-
werte Erfolge sind bei Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherung und Grund-
schulbildung zu verzeichnen. Dank seiner Nulltoleranzstrategie beim Kampf gegen
die Korruption steht Ruanda laut Transparency International an viertbester Stelle in
Afrika und auf dem 49. Platz weltweit.

Trotz zahlreicher Fortschritte leben jedoch 56,9 Prozent der Bevölkerung von weni-
ger als 1 US-Dollar am Tag. Die Lebenserwartung beträgt nur 51 Jahre.
Mit 2,7 Prozent jährlich ist die Bevölkerungswachstumsrate weiterhin hoch.
Die Bevölkerung Ruandas ist mehrheitlich christlich. Rund 45 Prozent gehören dem
katholischen Glauben an, 35 Prozent dem protestantischen. Rund 5 Prozent beken-
nen sich zum Islam.

Quelle: www.giz.de/de/weltweit/332.html

Bericht Father Théoneste in Sassenberg

Im Juni 2019 erfolgte der 1.Besuch von Father Theoneste in Sassenberg.

Über den Besuch verfasste er einen Reisebericht, den wir gerne veröffentlichen:

 

Mein Aufenthalt in Sassenberg vom 2. bis 11. Juni 2019
Ich freue mich sehr über meinen Besuch in der Pfarrei St. Maria und St. Johannes in
Sassenberg in der Diözese Münster.
Das Programm meines Besuch des Diakon Werner Fusenig mir gut erlaubt
organisiert wurde viel besser, die Gemeinde und Seelsorge, Sassen Region im
Allgemeinen und vor allem den Lebensstil der Bevölkerung kennen zu lernen.
Diese gut auf den Zweck meines Besuches war es, eine Partnerschaft zwischen der
Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Altenheim und mein Christus, den König
Parish Nyakinama der Diözese Ruhengeri zu öffnen, mit verschiedenen Gruppen in
der Sitzung, die hergestellt wurde.
Die Arbeit meines Aufenthaltes in verschiedenen Daten ist in vier Hauptteile
gegliedert
- Besuche
- Treffen
- Dating
- Entdeckungen
1. Besuche
Meine Ankunft war Sonntag, der 2. Juni, in der Familie von Werner Fusenig, der mich
während meines Aufenthaltes beherbergte. Nächsten Montag war der erste Tag
meiner Arbeit. Wir hatten die Messe mit den Kindern, die in der Morgenmesse die
Erstkommunion erhielten. Ich habe diese gute Atmosphäre der Kinderparty
zusammen mit ihren Eltern gesehen. In dieser Messe begrüßte ich die Christen in
der Kirche und es war eine Gelegenheit, ihnen meinen Besuch in ihrer Gemeinde
mitzuteilen.
Danach arbeitete ich weiter mit Werner, der mir auch das Altenheim vorstellte, um
mich in den frühen Tagen meines Besuchs mit ihnen in Verbindung zu setzen.
So besuchten wir mit ihm und drei Krankenschwestern die Stadt Aachen, wo ich
Misereor und Missio besuchte, zwei wichtige Organisationen der katholischen Kirche
Deutschlands, die der Weltbevölkerung helfen. einschließlich der meiner Diözese. In
Missio haben wir Herrn Christoph Tenberken getroffen, der für Projekte und
Programme verantwortlich ist, und in Misereor Peter Meiwald, Leiter der Abteilung
Afrika und Naher Osten. Ich war sehr aufgeregt, ihre Mission und ihre Arbeit in der
Welt besser zu verstehen, und es war eine Gelegenheit, uns für ihre Unterstützung
zu bedanken.
Bei dieser Gelegenheit ist das Wissen über die Kathedrale von Aix-La-Chapelle,
Weltkulturerbe, von großer Bedeutung, da nur an der Schule in der Geschichte der
Kirche studiert ...
Während unserer Reise nach Aachen und unserer Rückkehr konnte ich mich mit den
drei Krankenschwestern über Ruanda austauschen, um sie für den nächsten Besuch
im Jahr 2020 zu interessieren. Sie stellten verschiedene Fragen und ich gab ihnen
Antworten.
Mit zwei Krankenschwestern, Nadine und Helena, besuchten wir die Stadt
Sassenberg, die mit dem Grün, den Bäumen und dem Feldmarksee sehr ruhig
wirkte. Sie ließen mich auch die Stadt Warendorf besuchen, die von vielen
Menschen frequentiert wird. Die Besonderheit dieser Stadt ist die Jungfrau Maria, die
als Beschützerin der St.-Laurentius-Kirche sehr geehrt wird.
Das Musik-Konzert in der Stadt Sassen am Pfingstsonntag Juni organisierte 9 freute
mich sehr, und ich war sehr beeindruckt von der Organisation der Stadt, die viele Menschen angezogen.

Am 7. Juni beeindruckt der Besuch auf dem Bauernhof von Herrn Walter Twehues,
der Bauer Milchbauer mich und lassen Sie mich mit uns in unseren
landwirtschaftlichen Projekten beziehen, aber natürlich mit dem Befund einer großen
Unterschied ... Die 140 Kühe, die er besitzt, mit seinen eigenen 30 Hektar und 30
Hektar, die er für sein Projekt gemietet hat, können wir nicht viele Leute zuhause
finden, die ein Projekt mit dieser Erweiterung haben können. Ich habe jedoch einige
Lehren aus den Praktiken zur Verbesserung unserer Arbeitsweise und des
Managements von Projekten in diesem landwirtschaftlichen Bereich gezogen. Und
ich war sehr neugierig und interessiert an diesem Projekt, da wir auch eine
Verarbeitungseinheit für landwirtschaftliche Produkte haben, die Fromagerie, die
Milch in andere Produkte umwandelt. Bei diesem Projekt arbeiten wir mit Landwirten
zusammen, die Milchkühe haben und uns Milch verkaufen, und verkaufen auch Kühe
an andere Menschen, um Geld zu verdienen.
2. Treffen
Die Teilnahme an den Sitzungen des Pastoralausschusses in Füchtorf und des
Pfarrrats in Sassenberg bot eine gute Gelegenheit, die Organisation der Pfarrei in
ihren verschiedenen pastoralen Tätigkeiten kennenzulernen. Die verschiedenen
Menschen in diesen verschiedenen Aufgaben, die ihren jeweiligen Diensten
nachgehen, stellen ihre Ideen zusammen, um dem Volk Gottes besser zu dienen und
gemeinsam Lösungen zu finden, bei denen eingegriffen werden muss. Und ich
konnte dank der Übersetzung verstehen, dass ich den Austausch mitverfolgen
konnte.
Bei der Gemeinderatssitzung in Sassenberg hatte ich die Gelegenheit, unsere
Erfahrungen hier in unserer Diözese und in unserer Gemeinde Christ King of
Nyakinama mitzuteilen. Es ging darum, über unsere pastoralen Aktivitäten und über
unsere Projekte zu sprechen und insbesondere über das Bauprojekt des Nyakinama-
Gesundheitszentrums. Ich hatte die Gelegenheit, mich beim Vorstand für die
Sammlung von 10.000 Euro zu bedanken, die bereits für das Projekt geleistet
wurden. Als Austausch haben wir die Fragen gestellt, um viel mehr über die Realität
auf beiden Seiten zu erfahren. Ich habe eine Einladung zu unserem Besuch nach
Hause geschickt und die Organisation ist bereit für den Besuch des Pfarrteams und
des Seniorenzentrums im nächsten Jahr im Jahr 2020. Mit diesem Besuch in
Ruanda wird es eine gute Gelegenheit sein, die Realität vor Ort zu kennen, um
unsere Partnerschaft zu stärken.
Das Treffen mit Herrn Johannes Lohre, dem für die Jugendlichen zuständigen
Pastoralreferenten, und insbesondere die Vorbereitung auf das Sakrament der Konfirmation
war sehr interessant.
Durch seine Arbeit gelingt es ihm, jungen Menschen dabei zu helfen, sich der Pfarrei besser
zu nähern und sich auf die in der Kirche organisierten Ausflüge, Versammlungen und Gebete
vorzubereiten, um über die Geschichte und das Leben Jesu nachzudenken und darüber
nachzudenken. Und all diese Aktivitäten finden im Rahmen einer guten Betreuung der
Jugendlichen statt, damit sie sich in ihrer Kirche wie in einer Familie wohl fühlen. Es war
eine gute Gelegenheit, auch aus meiner Erfahrung und den gemeinsamen Herausforderungen
zu berichten, dass junge Menschen die Kirche oft als weit von ihnen entfernt ansehen, weil sie
nicht dem gegenwärtigen Tempo der Moderne entspricht.
Am Wochenende von Samstag bis Sonntag nachmittags war ich bei Pater Andreas Rösner,
dem Pfarrer, der mich in seiner Pfarrei und insbesondere in seinem Haus, in dem ich während
dieser beiden wohnte, willkommen geheißen hat Tage. Wir teilten das Essen und das Gebet
und es war eine Gelegenheit für ihn, seine pastoralen Erfahrungen in seiner Gemeinde mit mir

zu teilen. In Bezug auf die Partnerschaft mit unserer Gemeinde ist er optimistisch und findet
den Besuch einer Gruppe von Christen sehr nützlich, die nach Ruanda kommen werden, um
die Realität zu sehen und Bedürfnisse zu finden, die vor Ort sind.
Er gab auch unserem Bischof Vincent HAROLIMANA ein Angebot für Messen in Höhe von
1.000 Euro, der diese Informationen direkt von mir erhielt und sich ganz herzlich bedankte.
3. Sitzungen
Bei Versammlungen ist die erste Versammlung die Messe, die eine Begegnung oder
Zusammenkunft der Kinder Gottes ist.
Bei meinem Besuch in Füchtorf, der von Pater Norbert Ketteler gut aufgenommen wurde,
hatte ich die zweite Messe vor allem mit den Kindern der Grundschule, die ich an ihrer Schule
in einem interessanten Gespräch kennengelernt habe. Kinder wollten bestimmte Realitäten
Afrikas kennenlernen und entdecken, Tiere, Essen, Sprachen ... und auch ich war sehr erfreut
über dieses Treffen.
Mein Besuch im Saint Jean Kindergarten hat mich auch mit dem Treffen mit den kleinen
Kindern gefreut, die gut gesungen haben, Spaß am Spielen hatten und vor dem Essen gebetet
haben. Ich hatte ein bisschen Spaß mit ihnen und teilte mit ihnen auch ein Essen in der
Schule.
Am Samstagnachmittag machten wir zusammen mit den Kindern, die der Messe dienten, und
ihren Führern eine Radtour, und ich konnte mit ihnen in Kontakt treten und ihnen für ihren
Dienst an der Kirche danken, und wir waren glücklich darüber zusammen sein.
Mitten in den Älteren aß ich etwas mit ihnen und es gelang mir, ein wenig mit denen zu
kommunizieren, die es konnten. Die Musik der Band aus Brasilien hat uns
zusammengebracht.
Am Pfingstfest war die Messe in Saint John sehr feierlich. Ich hatte die Gelegenheit,
vor dem Ende der Messe die Christen zu begrüßen und mit ihnen zu sprechen. Ich
teilte sie mit meiner Freude unter sie zu Hause und in meinem nächsten Besuch
werde ich mehr Deutsch sprechen ... Ich lud sie zu uns kommen auch unseren Teil
zu begrüßen, und zur Stärkung Unsere Partnerschaft, die meine Reise nach
Sassenberg noch mehr motivierte.
4. Entdeckungen
Radtouren: Als ich meine Reise plante, wurde ich bereits darüber informiert, dass ich
mit dem Fahrrad fahren werde und ich sagte ok. Bei zwei Gelegenheiten war ich mit
Gruppen zusammen und ich fand es toll, dass Menschen zusammen reisen können,
aber auch als Sport wichtig ist. Mit der katholischen Frauengruppe pilgerten wir nach
Warendorf und hatten gute Erfahrungen zusammen. Und auch mit den Kindern und
jungen Dienern der Messe in einer Tour zusammen. Obwohl zuerst dachte ich, war
in der Lage, das Fahrrad zu fahren, musste ich lernen, wie man ... starten und zu
stoppen und ich am Ende als vertraut mit, was in meinem Land der tausend Hügel
haben auch wir diese Gelegenheit nicht finden Um diese Übung mit starken
Anstiegen und Abfahrten zu machen.
Die Spargel Gemüse: Erkannte in dem spezifischen Ort von Füchtorf und in einer
bestimmten Zeit des Jahres geerntet: April, Mai und bis zum 24. Juni, ist eine Art von
Gemüse, das ich liebte und dass wir nicht wissen, bei uns natürlich ..
Sprache: Normalerweise kann ich kein Deutsch, aber bei meinem Aufenthalt in
Sassenberg konnte ich ein paar Worte zur Begrüßung zu verschiedenen Tageszeiten
und sogar ein paar Zeilen zur Kirche vorlesen. Die Aussprache ist nicht gut war
erträglich, und dies drückt mir viel von der Sprache zu lernen - und das versprochen
wird - denn es gibt auch eine große Motivation für diese Freundschaft ist, dass wir
uns stärken wollen.
Wir hatten eine gute Übung, als ich nach Füchtorf ging, wo der Chor die liturgischen Gesänge

für die Messe studierte. Ich verfolgte die Musik und versuchte, mit dem
Chor auf Deutsch zu singen. Außerdem brachte ich ihnen ein Lied in meiner
Muttersprache "Kinyarwanda" bei, und sie sangen gut. Fantastisch! Es war das Lied
von Pfingsten: "Roho w'Imana ngwino" (Komm Geist Gottes)
Pfingstmontagsfest: Normalerweise ist es das Fest, das zu Hause nicht bekannt ist,
aber ich war sehr beeindruckt von der Teilnahme vieler Christen an der Messe und
ich finde es eine Eröffnung, dass die Die Kirche gibt den Heiligen Geist, um die
Herzen der Christen besser zu durchdringen.
Die ökumenische Treffen: Am selben Montag um 10.30 Uhr konnte ich in einer
ökumenischen Feier in der evangelischen Kirche der Gnade teilnehmen, wo die
Christen diese Kirche besucht, Pater Andreas Rösner, der Pfarrer von St. Maria und
St. John, der Diakon Werner Fusenig und Frau Martina, die Sprecherin des
Gemeinderates, die ich kannte. Mit Während ich nach der Feier vor der Kirche einen
Kaffee trank, hatte ich ein sehr interessantes Gespräch, das mich begeisterte, weil
wir immer noch über unser Partnerschaftsprojekt und die Bedeutung der Offenheit für
andere Kulturen diskutierten.
Abschluss
Abschließend muss ich sagen, dass ich in den acht Tagen meines Aufenthaltes in
der Pfarrei St. Maria und St. Johannes in Sassenberg viel gelernt habe, was meine
Erwartungen noch übertroffen hat ... Bei meinem ersten viertägigen Besuch im Juli
2017 konnte ich keine Kontakte mehr knüpfen. Aber bei diesem zweiten Besuch, den
ich als historisch betrachte und der mit viel mehr Menschen in verschiedenen
Gruppen in Kontakt steht, habe ich viel über das normale Leben der Menschen, die
Kultur und das pastorale Leben in der Gemeinde gelernt Und mit der Öffnung der
Menschen und den einzelnen Dialogen, die ich mit verschiedenen Menschen führte,
wurde mir versichert, dass wir durch die Fortsetzung unserer gemeinsamen Reise
unser Partnerschaftsprojekt zwischen unserer Christ Church Nyakinama-Gemeinde
unserer Diözese Ruhenger fortsetzen und die Pfarrei St. Maria und St. Johannes mit
dem Altenhaus der Diözese Münster wird enden. Und der bevorstehende Besuch
des geplanten gemeinsamen Teams in Ruanda wird die Türen noch viel weiter
öffnen.
Der Besuch unseres Bischofs Vincent HAROLIMANA, den er im Februar dieses
Jahres unternahm, war auch Ausdruck dieses Wunsches nach Zusammenarbeit
seitens unserer Diözese.
Ich möchte Pater Adreas Rösner von ganzem Herzen dafür danken, dass er mich in
seiner Pfarrei willkommen geheißen hat. Der Diakon Werner Fusenig, der mich zum
ersten Mal vorstellte, hieß mich in seinem Haus willkommen, organisierte meinen
Aufenthalt gut und stand mir bei meinen Treffen und Besuchen nahe; an den
Pastoralrat, der es mir ermöglichte, das pastorale Leben der Gemeinde besser zu
verstehen; und an die gesamte christliche Gemeinde der Gemeinde, mit der ich die
verschiedenen Eucharistiefeier teilte.
Allen den Segen des Herrn!
Geschehen zu Sassenberg am 11. Juni 2019
Abbé Théoneste MUNYANKINDI

Diözese Ruhengeri / Ruanda

Fotos aus Ruanda

Ansprechpartner

Werner Fusenig
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