Darsteller mit grandioser Leistung

Premiere der Laienspielschar Sassenberg Darsteller mit grandioser LeistungZu früh gefreut: Nicht lange können Jakob (Heinz-Josef Borgmann) und Paul (Ludger Voß) die Abwesenheit von Pauls herrischer Ehefrau Erna (Nina Offers) feiern. Foto: Christopher IrmlerPremiere der Laienspielschar Sassenberg

Sassenberg - Am Samstagabend feierten die Laienspieler im Saal Börding die gelungene Premiere ihres neuen Stücks „De Pantuffelheld“.

„Es ist wieder soweit“, begrüßte Ludger Voßdas Premierenpublikum beim traditionellen Sektempfang. Es folgte ein Schwank in drei Akten, in dessen Verlauf es den Darstellern unter der Leitung von Bernhard Ostkamp großartig gelang, das Publikum zu unterhalten.

Ort des Geschehens ist dabei ein Bauernhof, auf dem eindeutig Bäuerin Erna Stallne(stark von Nina Offers verkörpert) das Sagen hat. Unweigerlich drängt sich dem Zuschauer nach kurzer Zeit die Frage auf, warum sie und ihr Mann Paul (ebenfalls sehr gelungen von Ludger Voß gespielt) einst auf die Idee kamen, den Bund der Ehe zu schließen. Vermutlich, da dieser es nicht gewagt hätte, „Nein“ zu sagen.

Ohne an dieser Stelle zu viel zu verraten, genügt folgende Szene: Sinnbildlich für die klare Hierarchie steht ein Streitgespräch über den nahenden 25. Hochzeitstag. Paul ist nicht nach feiern zumute, sondern würde lieber noch etwas warten – und stattdessen des dann 30-Jährigen Kriegs gedenken. Ein Pantoffelheld, glaubt Paul tapfer, sei er nicht.

Ab und zu trickst dieser Pantoffelheld wider Willen seine Gattin, die ihm schon den Ansatz irgendeiner Eignung kategorisch abspricht, auch aus und genießt mit Nachbar Jakob (Heinz-Josef Borgmann) das Leben – sehr zum Missfallen von dessen Gattin Trude (Monika Wiewel).

Für Schwung, Irrungen und Wirrungen sorgen dann Adoptivtochter Bine (gespielt von Melanie Strohbücker), deren Freund Peter (Michael Ellebracht), der seltsame Senior Otto (Franz Rutemöller) und Magd Lene (Ulrike Wessel). Es ist ein gut gemeinter Rat der Magd, der die vermeintlich klaren Verhältnisse plötzlich ins Wanken bringt.

Besonders die beiden Hauptdarsteller wussten an diesem Abend in ihren Rollen zu glänzen. Für besondere Heiterkeit und Sonderapplaus sorgten im Verlauf des Stücks die Auftritte von Michael Ellebracht, dem für seine Rolle ganzer Körpereinsatz abverlangt wurde.

Die nächsten Gelegenheiten, das sehenswerte Stück selbst zu verfolgen, bestehen am kommenden Samstag, 23. November, um 18 Uhr sowie am Sonntag, 24. November, um 17 Uhr. Eintrittskarten für neun Euro können noch an der Abendkasse erworben werden. Weitere Termine folgen.

Quelle: WN vom 19.11.2019  /  Text & Foto: C. Irmler

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