Slowenien im Fokus

Weltgebetstag in Sassenberg Slowenien im Fokus„Es ist noch Platz“ lautete das Motto unter dem „musica piccola“ sowie Vertreterinnen der evangelischen Frauenhilfe und der katholischen Frauengemeinschaft Kfd den 50. gemeinsamen Weltgebetstags-Gottesdienst gestalteten. Foto: Ulrike von Brevern Weltgebetstag in Sassenberg

Sassenberg - „Wir haben hier in Sassenberg den Weltgebetstag gerade zum 50. Mal ökumenisch gefeiert. Das ist in diesem Jahr unser goldenes Jubiläum!“, erinnerte Hannelore Blanke, langjährige Weltgebetstags-Aktivistin, überschwänglich. Dafür erhielt sie am Freitagabend von den Gottesdienstbesucherinnen, die sich im Anschluss an die Gebetsstunde zu Brot und Dip im evangelischen Gemeindehaus versammelt hatten, teils überraschten, auf jeden Fall begeisterten Applaus.

Slowenien stand zuvor im Mittelpunkt des in diesem Jahr zum Bedauern der Weltgebetstags-Anhängerinnen mäßig besuchten Gottesdienstes in der evangelischen Kirche. In jedem Jahr arbeiten Christinnen aus einem anderen Land die Gebetsstunde aus, die jeweils am ersten Freitag im März in identischer Form rund um die Welt gebetet wird.

Gudrun Nimz, Vorsitzende der evangelischen Frauenhilfe, überbrachte zur Einleitung die „Herzlichen Grüße von den Frauen in Slowenien“, aus einem „wunderschönen Land mit Menschen die wissen zu feiern“. Das wurde auch an der ungewöhnlich schwungvollen Musik dieser Gebetsordnung deutlich. Zeitweise lud sie fast zum Tanzen ein. Beim musikalischen Part übernahm die Formation „musica piccola“ der katholischen Gemeinde St. Marien und Johannes die Führung. Seit gut 15 Jahren sind sie und ihre Mitmusikantinnen beim Weltgebetstag dabei, erinnerte sich Cilly Rutemöller.

Der Gottesdienst fächerte Probleme auf, die nicht allein die Menschen in dem kleinsten und jüngsten Land der Europäischen Union betreffen: soziale Ungerechtigkeit, ethnische Minderheiten, Flucht und mangelnde Gleichstellung. Er zeigte aber auch, positive Entwicklungen auf und verdeutlichte den Wert von Bildung. Mit dem Geld der Kollekte unterstützt die Bewegung weltweit Projekte, die Frauen und Mädchen fördern.

In Sassenberg wurde der Weltgebetstag von evangelischen Frauen bereits 1949 zum ersten Mal gefeiert. Die katholischen Frauenverbände traten der Bewegung bundesweit erst in den 70er Jahren bei. In der katholischen St. Johanneskirche wurde der Gottesdienst erstmal 1970 gestaltet. Im Jahr zuvor waren die katholischen Frauen in der evangelischen Kirche zu Gast. Seither wechselt die Gastgeberinnenrolle jedes Jahr zwischen den beiden Gemeinden, gestaltet wird der Gottesdienst gemeinsam.

Quelle: WN vom 06.03.2019  /  Text & Foto: U. von Brevern

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