Generationen von Kindern betreut

Glockebericht Johannes Kindergarten 55 JahreMit ihrem Puppentheater brachte Hedwig Gerberding-Eickhorst Kinder und Eltern gleichermaßen zum Schmunzeln. Bild: BaumjohannSassenberg (bjo) - 55 Jahre jung ist der Kindergarten St. Johannes mittlerweile. Grund genug für das Erzieherteam, die Eltern am Dienstag mit Rosen und einem Glas (alkoholfreien) Sekt zu begrüßen.

„Wir wollen unseren Geburtstag feiern“, macht Kindergartenleiterin Petra Lind deutlich. Generationen Sassenberger Jungen und Mädchen hat das Kita-Team an der Elisabethstraße auf ihrem Weg ins Leben begleitet. Schon eine Woche lang sei der Geburtstag immer wieder Thema in den vier Gruppen der katholischen Einrichtung gewesen, erzählt die Leiterin. Klar, dass dabei immer wieder auch die Sprache auf das Thema „Geschenke“ kam.

 Aber was schenkt man einem Kindergarten? Die Antwort gab es mit einem Präsent für die wichtigsten Personen der Kita – die 81 Kinder im Alter zwischen einem Jahr und der Einschulung, die derzeit die vier Gruppen der Einrichtung besuchen. In der Turnhalle nämlich wartete „Pappen–elli“ auf die Rasselbande. Die Puppenspielerin Hedwig Gerberding-Eickhorst präsentierte dort das Märchen von Schneewittchen und der Königin, die gar nicht ertragen kann, dass Schneewittchen 1000-mal schöner sein soll als sie. Das alles auf sehr kindgerechte und unterhaltsame Weise. So tauchte plötzlich eine Maus auf, als der Jäger Schneewittchen auf Geheiß der Königin in den Wald brachte.

 Der Ruf „Ein wildes Tier“ brachte die Kinder in der Turnhalle zum Lachen – erst recht, als dann in Form der Bärenpuppe wirklich ein wildes Tier auftauchte und es dem Jäger gelang, den Bären mit Hilfe seiner Fliegenklatsche zu vertreiben. Am 2. Februar 1964 war die Tagesstätte St. Johannes an der Elisabethstraße eingeweiht worden. Damals zeichneten noch Ordensschwestern für die Betreuung verantwortlich. Schwester Zita war die erste Leiterin. Zehn Jahre später, 1974, erschien die erste Geburtstagsfestschrift, in der die Eltern der heutigen Kindergartenkinder ebenso blättern konnten wie in alten Fotoalben, in denen sich der eine oder andere wiederfand. „Die Festschrift 1974 war noch auf Blaupausen geschrieben worden“, wusste Petra Lind. Darin verzeichnet sind auch die Öffnungszeiten: Jeden Mittag war der Kindergarten für zweieinhalb Stunden geschlossen. Der St.-Johannes-Kindergarten ist übrigens Nachfolger des „Gemeindekindergartens“, den es seit 1934 an der Brookstraße gegeben hatte, und der nach dem Umzug der Kinder und Ordensschwestern im Herbst 1964 abgerissen wurde.

Quelle: "Die Glocke" vom 06.02.2019  /  Text & Foto: Baumjohann

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