Geflügelte Worte und „blaue Wunder“

Glockebericht kfd Blaues wunder vom 06092018Ihr blaues Wunder und noch viel mehr erlebten die zahlreichen Gäste an diesem literarisch- kulinarischen Abend im Altenzentrum Bild: FabichSassenberg - Zum literarisch-kulinarischen Abend hatte die KFD Sassenberg ins Altenzentrum geladen. Die Gäste sollten ihr „blaues Wunder“ erleben.

Über ein volles Haus konnten sich die Referentinnen Elke Seul und Cilly Rutemöller freuen. Ihr Thema waren „geflügelte Worte“ – solche also, die jeder benutzt, deren ursprüngliche Bedeutung jedoch oft verlorengegangen ist.

 So stand der Abend unter dem Motto „Von einer Gardinenpredigt und einem Kater, der Schwein gehabt hat, weil er nicht aus dem Quark kam“. Im Vorfeld waren mit Chefkoch Horst Wessel passend zu den jeweiligen Wörtern kulinarische Köstlichkeiten zusammengestellt worden. Zu Beginn erlebten die Zuhörerinnen ihr „blaues Wunder“. Aus dem Färbergewerbe wurde berichtet, dass in eine gute Farblösung unbedingt Alkohol gehöre. Nun überlegten die Färber, dass es schade sei, wenn der Alkohol direkt in die Lösung gegeben werde, und so ließen sie ihn zunächst durch sich hindurchgehen und fügten ihn dann wieder hinzu.

Der blaue Aperitif enthielt zwar keinen Alkohol, doch schmeckte er den Gästen sehr gut. Anschließend wurde das geflügelte Wort‚ „einen Toast aussprechen“ erörtert. Da kam die Vorspeise als krosser Toast mit Pilzen überbacken gerade recht. Schlag auf Schlag ging es weiter mit geflügelten Worten. „Dienstbaren Geister“, etwas „auf die lange Bank schieben“ und „viel auf der Pfanne haben“ waren nur einige Beispiele. „Schwein haben“ oder „unter aller Sau“ bereitete den Boden für das Hauptgericht: Schweinefilet auf Spinat in Blätterteig. „Wasser macht weise, lustig der Wein“, erklärte Elke Seul und erhob ihr Wasserglas, um mit allen Gästen auf den schönen Abend anzustoßen. Zwischenapplaus bekamen die Referentinnen an einigen Stellen und viel Zuspruch von den Gästen.

Seit Mai hatten die beiden das Thema geplant und Fachbücher gelesen. „Es gibt so viele geflügelte Wörter“ erklärte Rute-möller, „wir haben uns auf 30 beschränkt“. Die siebte Auflage des erfolgreichen Formats eines literarisch-kulinarischen Abends zeigte einmal mehr die Zusammenarbeit der Beteiligten. „Wir können sehr gut miteinander arbeiten“, machte Seul deutlich. „Wenn eine von uns eine Idee hat, entwickeln wir sie gemeinsam, bis wir beide zufrieden sind.“ Horst Wessel hatte noch eine Quarkspeise („nicht aus dem Quark kommen“) mit Kirschen („gut Kirschen essen“) vorbereitet. Rundum zufrieden und gesättigt gingen die Gäste am späten Abend wieder heim.

Quelle: "Die Glocke" vom 06.09.18  /  Text & Foto: B. Fabich

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