Blaue Wunder und ein kalter Hund

Literarisch kulinarischer Abend der KFD Sassenberg Blaue Wunder und ein kalter HundDie Organisatoren Cilly Rutemöller, Elke Seul, Erika Ruhe, Pia Bake und Horst Wessel freuten sich erneut über ein volles Haus beim literarisch-kulinarischen Abend im Veranstaltungssaal des Altenzentrums. Foto: Christopher Irmler Literarisch-kulinarischer Abend der KFD Sassenberg

Sassenberg - Regelmäßig lädt die KFD Sassenberg zu ihren beliebten literarisch-kulinarischen Abenden ein. Stets übersteigt die Nachfrage die zur Verfügung stehenden Plätze. So auch am Mittwochabend, als 46 Frauen zur neuesten Auflage im Altenzentrum kamen.

Dieses Mal widmeten sich Cilly Rutemöller und Elke Seul allerdings nicht berühmten Schriftstellern oder Dichtern. Im Veranstaltungstitel des Abends steckten einige mehr oder weniger dezente Hinweise zum vorbereiteten Programm. „Von einer Gardinenpredigt und einem Kater, der Schwein gehabt hat, weil er nicht aus dem Quark kam“ lautete der ungewöhnlich lange Slogan.

Klare Sache – im Mittelpunkt standen geflügelte Worte. Exakt 29 an der Zahl hatten Rutemöller und Seul ausgewählt. „Wir möchten über den Ursprung und die jeweilige Bedeutung aufklären“, so Elke Seul. „Im Alltag werden die geflügelten Worte oft wie selbstverständlich verwendet, ohne sich über den Hintergrund klar zu sein“, ergänzt Rutemöller.

Viele dieser geflügelten Worte seien jahrhundertealt und gingen ursprünglich auf das Mittelalter zurück. Woher beispielsweise kommt das vielzitierte „blaue Wunder“? Die beiden Frauen haben die Antwort parat: Es stammt aus dem Färbergewerbe. „Die Färber konnten sich den Färbeprozess und all die chemischen Abläufe nicht im Detail erklären. Am Ende kam jedoch das gewünschte Resultat heraus. So erlebten sie stets aufs Neue ihr blaues Wunder“, so Seul. Nicht fehlen durfte der kulinarische Part. Entsprechend genossen die Teilnehmerinnen den alkoholfreien Cocktail „Blauer Engel“. Passend zum Ausspruch „Schwein gehabt“ servierte das Team um Koch Horst Wessel Schweinefilet mit Blattspinat im Blätterteig. Auch ein Toast mit Champignons wurde gereicht. Aus der Kombination „mit dem ist nicht gut Kirschen essen“ und „er kommt nicht aus dem Quark“ kreierte Wessel einen leckeren Quarknachtisch mit Kirschen. Zum Finale tischte er dann „kalten Hund“ auf.

Quelle: WN vom 07.09.18  /  Text & Foto: C. Irmler

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