Glockebericht De PantuffelheldDie katholische Laienspielschar lädt am Samstag alle ein zur Premiere ihres neuen Stücks „De Pantuffelheld“. Im Bild: (oben v. l.) Heinz-Josef Borgmann, Franz Rutemöller, Michael Ellebracht, Melanie Strohbücker, Ludger Voß, Anke Große Kunstleve und Bernhard Ostkamp sowie (unten v. li.) Monika Wiewel, Tanja Kemmerling, Ulrike Wessel, Irmgard Große Kunstleve und Nina Offers. Bild: D. ReimannSassenberg (dor) - Wenn der Blutdruck und der Puls langsam steigen, dann wissen die Laienschauspieler, dass die Premiere naht. Und so ist es auch: Die erste Vorstellung des neuen Stücks „De Pantuffelheld“ findet am Samstag, 16. November, mit Sektempfang ab 18 Uhr im Saal Börding statt.

Gespielt wird ein dreiaktiger Schwank aus der Feder von Wilfried Reinehr. Es geht um einen Pantoffelhelden, seine resolute Frau Erna und schlussendlich um die Adoptivtochter namens Bine, die anständig verheiratet werden soll.

Plattdeutsch ist für Laien kein Muss, aber ein großer Vorteil

Die Auswahl trifft selbstverständlich nicht die Tochter, sondern die Herrin des Hauses. Und bei dieser zählt nicht etwa die Liebe, sondern einzig und allein das Bankkonto der in Frage kommenden Kandidaten. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Es wird mit Sicherheit wieder sehr lustig werden.

Neu im Team ist Melanie Strohbücker, die in die Rolle der Bine schlüpft. Wie Strohbücker sagt, habe ihre Großmutter auf dem Hof Platt gesprochen und so hält es auch ihr Vater mit seinen Brüdern. „Ich finde es schön, die Sprache zu sprechen und zu hören“, erklärt sie ihren Beweggrund, bei der bunten Theatergruppe mitzumachen.

Ein Neuzugang ist auch Tanja Kemmerling. Die junge Frau kommt aus dem Ruhrgebiet und gibt an, sie könne kein Platt. Deshalb agiere sie neben Anke Große Kunstleve als Inspizientin auch hinter der Bühne. „Wenn man hier mitspielen möchte, ist es schon von Vorteil, bereits mit der plattdeutschen Sprache in Berührung gekommen zu sein“, erklärt Bernd Ostkamp. So ganz ohne Vorkenntnisse sei es ansonsten mehr als schwierig.

Alle packen mit an, damit die Premiere am Samstag glückt

Freuen dürfen sich die Freunde der plattdeutschen Sprache und des Humors erneut auf Ludger Voß, der den Pantoffelhelden Paul mimt sowie auf Nina Offers, die ihn als seine Frau Erna ganz fest im Griff hat. Darüber hinaus treten Michael Ellebracht als Freund der Tochter, Ulrike Wessel als Magd, Monika Wiewels als Nachbarin und Heinz-Josef Borgmann als Nachbar auf.

Für Texthänger steht Irmgard Große Kunstleve als Souffleuse parat und die Maske ist in den bewährten Händen von Christiane Möllers. Ein Dank des Teams geht auch an Sandra Hartmann, die für die Werbung verantwortlich ist, sowie an das Bühnenbauteam. Dem gehören neben Rainer Bonkamp und Christoph Große Kunstleve Simon Boes, Markus Maßmann, Michael Blömker, Ewald Rose, Helmut Meinersmann, Thomas Elbin und Raphael Bröckers an.

Acht Vorstellungen führt die Laienspielschar auf

Insgesamt finden acht Vorstellungen der Laienspielschar statt. Nach der Premiere öffnet sich der Vorhang auch am Sonntag, 16. November, um 17 Uhr. Zudem kann „De Pantuffelheld“ am 23. November ab 18 Uhr und am 24. November ab 17 Uhr genossen werden. Am 27. November findet ab 15.30 Uhr dann eine Vorstellung statt, bei der auch Kaffee und Kuchen angeboten werden.

Weiter geht es am 30. November ab 18 Uhr sowie am 1. Dezember ab 17 Uhr. Der letzte Vorhang fällt dann am Samstag, 7. Dezember, um 18 Uhr. Karten gibt es sowohl bei Sabines Blumenhof als auch an der Abendkasse.

Quelle: "Die Glocke" vom 13.11.2019  /  Text & Foto: D. Reimann

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