KFD-Theaterfrauen treiben es bunt

Glockebericht kfd Theaterfrauen treiben es buntDas Publikum im Gasthaus Artkamp war begeistert ob der Darbietungen der KFD-Theaterfrauen. l Bild: C. AlsmannFüchtorf (ca) - Das überwiegend weibliche Publikum tobte vor Vergnügen. Die KFD-Theatergruppe verstand es einmal mehr, ihre närrischen Zuschauerinnen förmlich von den Stühlen zu reißen.

Wer nicht beim „Bunten Abend“ oder beim „Bunten Nachmittag“ der Füchtorfer Frauengemeinschaft im Saal der Gaststätte Artkamp anwesend war, hat viel verpasst. Die Theaterdamen lieferten ihren Gästen ein ebenso kurzweiliges wie traditionell karnevalistisches Proggramm. Mit viel Charme und Humor, auf Platt oder Hochdeutsch, spielten sie sich in die Herzen der Zuschauer.

 „Erstmalig machen wir das heute ohne Moderatorin und stellen uns selbst vor“, kündigte Bea Tünte an und begrüßte zahlreiche Ehrengäste namentlich. Auch wolle man keine Orden verleihen. „Wir nehmen aber gerne welche entgegen“, tat sie lachend kund. Gestärkt mit feinen Schnittchen, erfreuten sich dann die Gäste an einem bunten Strauß mit Sketchen, die allesamt ein Angriff auf die Lachmuskeln waren. „Aber bitte mit Sahne…“, hieß es zu Beginn musikalisch, und die Akteurinnen stürzten sich regelrecht auf die feinsten Torten.

Annette Laumann musste sich mit einem Geldautomaten auseinandersetzen, der kein Geld ausspucken wollte, bevor die jüngsten Ausgaben nicht plausibel nachgewiesen wurden, und Maria Meinersmann pries die Vorteile einer modernen Wellness-Beach-Elektroliege. „Wie ernst kann es noch werden mit der Gesundheitsreform? Mit dem ENG, dem „Euro-Norm-Gebiss“, sei viel Geld zu sparen, wenn es nur eines für alle gebe. „Bei Versammlungen wäre das ganz praktisch,“ befand Elli Möllenstroth. „Da kann man das Gebiss von Redner zu Redner weiter geben.“ Die Lacher auf ihrer Seite hatten auch die Märchendarstellerinnen. Froschkönig (Melanie Warthorst) und Prinzessin (Annette Niemerg) sorgten mit goldenen Kugeln und kuscheltiergefülltem Doppelbett für herzhaften Applaus.

Die Tupperparty mit illustren Gästen lief dank völlig falschen Verständnisses völlig aus dem Ruder. Wie war noch grade das Motto? „Wie heiß mache ich mir den Winter“ oder „Willkommen Frühling“?

Eindeutig zweideutig durfte es gerne mal sein. Dass eine Fachkraft im Baumarkt auch ohne Maßangaben und Zollstock überfordert ist, wurde schnell klar, und die Eierfrau kann nur bis hundert zählen, wenn sie im Gespräch nicht abgelenkt wird. Einmal anders interpretierten die Darstellerinnen das Märchen Vom Rotkäppchen und dem bösen Wolf. Die Zuschauerinnen im Saal bogen sich vor Lachen.

Quelle: "Die Glocke" vom 07.02.2018  /  Text & Foto: C. Alsmann

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