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Bußsakrament (Beichte)

Wer kennt das nicht: Lügen, um besser dazustehen - Lästern, um einem anderen eins auszuwischen - Hilfeverweigerung, um selbst keine Umstände zu haben. Schuld und Unrecht begegnen uns tagtäglich, niemand macht alles richtig. Viel zu oft und schnell verletzen wir jemanden, sind ungerecht oder egoistisch. Hinterher fühlen wir uns dann schlecht und möchten am liebsten wieder alles rückgängig machen. Nicht immer gelingt das. Ob eine Entschuldigung angenommen wird oder nicht, liegt nicht in unseren eigenen Händen. Vielmehr sind wir auf Vergebung angewiesen.

Auch Gott gegenüber müssen wir unser Handeln verantworten. Das Gute dabei ist: Wir dürfen auf Gottes bedingungslose Liebe vertrauen. Wenn wir bereuen, was wir getan oder auch nicht getan haben, wenn wir uns neu auf den Weg zu ihm machen, dann vergibt er uns, nimmt uns auf in seine Gemeinschaft. Die Beichte, auch Sakrament der Vergebung, der Buße oder der Versöhnung genannt, ist das Sakrament in dem dies geschieht. Sie kann mehrfach empfangen werden und ist an keine Zeit gebunden. Empfohlen wird der Empfang besonders in der österlichen Bußzeit. Die Beichte ist jedoch kein Zwang, sie ist immer ein höchstpersönlicher Akt, da sie sonst auch nicht lebensnah "funktioniert".

In vielen Gemeinden gibt es feste Zeiten, an denen der Priester für ein Beichtgespräch (Einzelbeichte) zur Verfügung steht. In dringenden Fällen kann aber auch jeder Gläubige zu jeder Zeit einen Priester um ein Beichtgespräch bitten.

In der Einzelbeichte bekennt der Gläubige dem Priester seine Schuld. Es gilt das Beichtgeheimnis, das heißt, der Priester ist zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet und darf das, was er hört, nicht weitergeben. Der Priester spricht den Beichtenden dann von seinen Sünden frei. Voraussetzung dafür sind: Einsicht und Reue sowie ein gewisser Bußakt (Genugtuung) nach Vorgabe des Beichtvaters, z.B. Werke der Gottesverehrung, der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit oder der Wiedergutmachung. Nur ein geweihter Priester, der auch rechtlich dazu befähigt ist, hat die Vollmacht, das Beichtsakrament zu spenden.

Neben der Einzelbeichte gibt es den Bußgottesdienst. Im Rahmen eines Wortgottesdienstes werden besondere Hilfen für die Gewissenserforschung gegeben. Die gemeinsame Feier der Gemeinde unterstreicht den kirchlichen Charakter der Versöhnung. Der Bußgottesdienst ist jedoch kein Sakrament.

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