<

Solidaritaetsessen im Pfarrheim Fuechtorf Missionsarbeit unterstuetzt image 630 420f wnSchwester Klara Maria Breuer berichtete auf Einladung ihrer Gastgeberinnen Martina Wiegert (l.) und Gertrud Kleine Hörstkamp über die Arbeit der Schwestern in Mosambik. Foto: Christopher IrmlerSolidaritätsessen im Pfarrheim Füchtorf

Füchtorf - Zweimal im Jahr lädt der Caritasausschuss zum großen Solidaritätsessen in das katholische Pfarrheim ein. Eines dieser Treffen findet traditionell am Palmsonntag statt, das zweite am Weltmissionssonntag.

Viele Gemeindemitglieder waren im Anschluss an die Heilige Messe der Einladung ins Pfarrheim gefolgt. Hier hatten die Damen um Gertrud Kleine Hörstkamp ein tolles kulinarisches Angebot vorbereitet. Neben Reibeplätzchen und selbst gemachtem Apfelmus kamen auch Kürbis- und Kartoffelsuppen auf den Tisch. Auch beim Nachtisch hatten die Besucher die freie Auswahl zwischen Herren- und Quarkcreme. Das Konzept: Für die Teilnahme am gemeinsamen Essen war kein festgelegter Preis veranschlagt. Stattdessen baten die Organisatorinnen um eine Spende für den guten Zweck.

Jahrzehntelang bestand in Füchtorf ein Schwesternhaus. Entsprechend entwickelte sich eine starke Verbundenheit zwischen der katholischen Gemeinde und den Ordensfrauen. So war es nur konsequent, die erbetenen Spenden den „Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel“ für deren Missionsarbeit vor Ort zur Verfügung zu stellen. Stellvertretend für die SMMP stellte Schwester Klara Maria Breuer aus dem Bergkloster Bestwig die vielfältige Arbeit vor. Seit Jahrzehnten sind die Schwestern weltweit im Einsatz. Neben Niederlassungen in Bolivien (ab 1924), Brasilien (1937) und Rumänien (1998) liegt das Augenmerk auf dem südostafrikanischen Staat Mosambik. Mittlerweile sind hier an drei verschiedenen Orten einheimische Ordensschwestern und junge Deutsche als Missionare auf Zeit tätig. In Metarica etwa betreiben die Schwestern ein Erziehungszentrum mit über 500 Kindern im Vor- und Grundschulalter.

Hier stehen auch die Alphabetisierung von Erwachsenen sowie die Sicherung familiärer Strukturen durch Familienpatenschaften auf der Agenda. Derzeit werden mehr als 100 Familien durch deutsche Paten gefördert. Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist die Sicherstellung der Nahrungsversorgung. So werden im sogenannten „Milchprojekt“ 20 bis 25 unterernährte Kleinkinder unterstützt, deren Mütter oftmals bei der Geburt verstarben. Laut SMMP sei die Kindersterblichkeit in dieser Region dank dieses Engagements gesunken.

Quelle: WN vom 23.10.2017  /  Text & Foto: C. Irmler

Kontakt Füchtorf

Pfarrbüro Füchtorf
Pastor Norbert Ketteler

Fr. Martina Wiegert
Kirchplatz 3
  05426 - 93 30 93
Öffnungszeiten: 
Mo., Do. u. Fr.  9.00 – 11.45 Uhr
Do. 15.00 – 17.00 Uhr

Mail an das Pfarrbüro senden...

015616
Besucher online: 269

Anmeldung (Intern)